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Kinderarmut in Elmshorn (2011)
Im Dezember 2011 wohnten in Elmshorn insgesamt 8.858 Kinder und Jugendliche,115 weniger als vor einem Jahr.
2.046 von ihnen lebten in Familien, die ihren Lebensunterhalt ganz oder teilweise mit Arbeitslosengeld II (Harz IV) bestreiten.
Weitere 29 Kinder erhielten Hilfe zum Lebensunterhalt und 57 Kinder bezogen Asylbewerberleistungen.
Insgesamt 2.132 Kinder in Elmshorn, das sind gut 24 %, leben von öffentlichen Leistungen und damit unter der Armutsgrenze.
Dazu kommt noch die unbekannte Zahl der Kinder aus Familien mit einem Alleinverdiener in einer unteren Lohngruppe, deren Familieneinkommen auch unter der Armutsgrenze liegt.
Die Zahlen sind gegenüber 2010 ungefähr gleich geblieben bzw. geringfügig angestiegen. Insgesamt sind es 27 Kinder mehr, die in Familien leben, die zum Lebensunterhalt öffentliche Leistungen beziehen. Gegenüber Dezember 2010 leben 115 Kinder weniger in Elmshorn. Das zeigt, dass der wirtschaftliche Aufschwung bei den Familien nicht ankommt. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass durch die Erhöhung des Kindergeldzuschlages und das Kinderwohngeld ( erhalten 561 Kinder) mehr Familien aus dem Bezug des Arbeitslosengeldes II heraus gefallen sind. Auch Familien, bei denen die Eltern sich in Maßnahmen befinden, werden für den Bezug von Arbeitslosengeld II nicht mehr mitgezählt. Insofern leben noch erheblich mehr Kinder in armen („von Armut bedrohten“) Familien. Auch diese Familien bestreiten aber ihren Lebensunterhalt ganz oder teilweise aus öffentlichen Leistungen.
März 2012 Elke-Maria Lutz
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